Julia Busch wechselt in den Praktikumsbereich

von Stefan Rädiker, 07.05.2012

Seit 2009 hat Julia Busch unsere Arbeitsgruppe tatkräftig als Lehrassistentin unterstützt. Als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Lehre, als Dozentin von Seminaren zum Thema Evaluation und als MAXQDA-Dozentin hat sie die Arbeit von MAGMA über die gesamte Zeit vielfältig bereichert. Zum 31. März 2012 liefen die Finanzierungsmöglichkeiten ihrer Stelle bei uns aus, und seit kurzem ist Julia Busch im Praktikumsbereich des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Uni Marburg tätig.
Als Doktorandin, Lehrbeauftragte und MAXQDA-Dozentin bleibt sie unserer Arbeitsgruppe erhalten, worüber wir uns sehr freuen! Wir wünschen ihr für die weitere Zukunft alles Gute.

CAQD 2012 – 14. MAXQDA-Anwendertagung – Call for Poster nicht vergessen

von Claus Stefer, 24.01.2012

In wenigen Wochen findet die alljährliche Tagung zu computergestützten  Auswertung qualitativer Daten, die CAQD (www.caqd.de) statt. Neu ist in diesem Jahr, dass es neben den deutschen Workshops auch ein englisches Workshopangebot geben wird.

Besonders interessant sind die diesjährigen Keynotes zu dem Thema „Mixed Methods“ von Prof. Dr. John Creswell (Nebraska/USA) und Prof. Dr. Nigel Fielding (Surrey/UK).

Im Rahmen einer Evening Lecture spricht Prof. Dr. Jo Reichertz zum Thema „Konjunkturen der qualitativen Sozialforschung. Ein persönlicher Erfahrungsbericht”.

Sie als Anwender/-in haben die Möglichkeit, Ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit MAXQDA in unserem „User Forum“ vorzustellen und zu diskutieren. Im Rahmen dessen findet am Donnerstag, dem 08. März, eine Postersession statt. Die besten Poster werden prämiert. Die Autoren_innen der angenommenen Poster erhalten 20% Ermäßigung auf gebuchte Workshops.

Der Call for Posters läuft noch bis zum  31.01.2012.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf  www.caqd.de .

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Ihr CAQD-Team

Evaluation hoch 2: Forschungskolloqium für den wissenschaftlichen Nachwuchs im April 2012 in Berlin

von Stefan Rädiker, 23.01.2012

Schreiben Sie eine Doktorarbeit, eine Masterarbeit oder eine Diplomarbeit im Themenfeld Evaluation? Oder forschen Sie anderweitig über Evaluation?

Dann freuen wir uns, Sie auf eine interessante Veranstaltung in Berlin hinweisen zu können: Am 19. und 20. April 2012 veranstaltet der Arbeitskreis “Aus- und Weiterbildung in der Evaluation” in der (Gesellschaft für Evaluation) DeGEval e.V. in Kooperation mit dem Organisationsteam des Nachwuchskreises in der DeGEval eine Fachtagung sowie ein Forschungskolloquium mit dem Titel

“Forschung über Evaluation: Theorie und Empirie zu Bedingungen, Prozessen, Einflüssen und Wirkungen der Evaluation”.

Das Forschungskolloquium am Donnerstag, den 19.04.2012, ist ganz dem wissenschaftlichen Nachwuchs gewidmet: Es dient dem internen Austausch über laufende oder in Vorbereitung befindliche Qualifi- kationsarbeiten zum Thema der Tagung. Das Kolloquium bietet einen niedrigschwelligen Rahmen, um erste Forschungsinhalte und -ergebnisse zu präsentieren und sich gleichzeitig über anstehende methodische und inhaltliche Fragen zu verständigen. Auf ein offenes und konstruktives Diskussions- klima wird großen Wert gelegt.

Auf Antrag kann für Teilnehmende des Forschungskolloquiums ein Fahrtkostenzuschuss bewilligt werden!

Interesse geweckt? Nähere Informationen finden Sie im Call for Abstracts.

P.S.: Der Call für eigene Beiträge läuft nur noch bis 31.01.2012. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erst ab März möglich.

Prosit Neujahr!

von Claus Stefer, 09.01.2012

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kooperationspartnerinnen und -partner,

wir wünschen Ihnen allen ein gutes neues Jahr 2012!

Das vergangene Jahr war für uns sehr erfolgreich – wir möchten uns bei allen Kollegen/innen und Kooperationspartnern/innen für die konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken.

In unserem Leitbild haben wir als festen Bestandteil unserer Arbeit die soziale und ökologische Verantwortung verankert. Vor diesem Hintergrund haben wir uns erstmalig in diesem Jahr entschieden, von unserem Verein aus zwei gemeinnützige Initiativen finanziell zu unterstützen. Beide Initiativen setzen sich für soziale Belange ein und sind uns persönlich bekannt:

Der “Bundesverbandes zur Förderung und Unterstützung rheumatologisch erkrankter Kinder und deren Familien e.V” (www.kinderrheuma.com) bietet psychologische und sozialpädagogische Unterstützung an, fördert die Krankheitsbewältigung und offeriert Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Im Verein “Junge Menschen für Afrika” (www.kirinda.de) engagieren sich motivierte junge und jung-gebliebene Menschen in Ruanda und Afrika. Mit zahlreichen Projekten unterstützen sie unter anderem Frauen und Kinder ohne Eltern, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Wir wünschen Ihnen und Euch einen guten Start ins neue Jahr!

Das Team der Marburger AG für Methoden & Evaluation

Udo Kuckartz, Julia Busch, Stefan Rädiker, Claus Stefer, Gabriele Schwarz, Uta-Kristina Meyer, Martina Bielz, Mailin Gunkel, Carina Kühr, Patrick Plettenberg, Elisabeth Wachsmuth, Dina Weiler und Stefanie Fritz

P.S.: Vielleicht sehen wir uns ja auf der erstmals international ausgerichteten CAQD-Tagung zur Computergestützten Analyse Qualitativer Daten im März 2012 in Marburg (Keynotes: Jo Reichertz, John Creswell, Nigel Fielding)? Informationen zur Tagung und zu den zahlreichen Workshops finden Sie unter www.caqd.de

Weitere Unterstützung für die Lehre!

von Claus Stefer, 11.11.2011

Herzlich willkommen heißen möchten wir unsere neue TutorIn und unsere neue studentische Hilfskraft in der MAGMA-Arbeitsgruppe!

Für frischen Wind sorgen nun Martina Bielz als Tutorin für das wöchentliche Universitäts-Seminar „Planung und Durchführung“ und  Elisabeth Wachsmuth als studentische Hilfskraft mit dem Schwerpunkt der Forschungs- und Lehrunterstützung im Methodenbereich. Beide sind Studentinnen im Master „Erziehungs-und Bildungswissenschaft“.

Wir freuen uns über die engagierte Unterstützung in der Lehre und natürlich bei der Neu-Organisation in den neuen Büroräumen in der Bunsenstraße ab nächster Woche. In diesem Sinne: einen guten Start!

Neuigkeiten aus dem Sekretariat: Wir ziehen um!

von Gabriele Schwarz, 09.11.2011

Letztendlich haben wir es doch noch geschafft einen Umzugstermin zu finden, der uns den Weg in die nun endlich frisch renovierten Räume in der Bunsenstraße 3 im 5. Stock  ermöglicht. Also, wenn alles gut geht, dann beziehen wir am Donnerstag den 17. November 2011 die neuen Räume.

Das heißt natürlich, dass wir am Donnerstag und vielleicht auch Freitag nicht oder nur eingeschränkt für Euch da sein können. Wir werden natürlich so schnell wie möglich unsere Kartons wieder auspacken, hoffentlich mit den PC´s wieder online sein und auch die Telefone wieder funktionsfähig haben. Die Telefonnummern und die anderen Zugangsdaten bleiben wie bisher.

Ab Montag den 21. November 2012 wird unsere AG „Methoden & Evaluation“ wieder „on campus“ sein.

Willkommen im Wintersemester 2011!

von Claus Stefer, 27.10.2011

Das neue Semester hat begonnen und bringt einige Veränderungen mit sich! Die erste Semesterwoche liegt nun bereits hinter uns und wir wünschen auf diesem Weg allen Studierenden einen guten Start in das Semester!

Auch dieses Semester werden von MAGMA wieder vielfältige Lehrveranstaltungen im Bachelor-, sowie im Masterstudiengang der Erziehungs- und Bildungswissenschaft angeboten. Neben der Einführungsveranstaltung zur sozialwissenschaftlichen Statistik im Bachelor, werden im Master Seminare angeboten, die sich mit der Evaluation, mit der Planung und Durchführung empirischer Untersuchungen, als auch mit der Analyse von qualitativen, quantitativen und Mixed-Methods-Daten beschäftigen.

Allen interessierten Studierenden und SeminarteilnehmerInnen steht nun ein neues Informationsblatt zur Verfügung, das alle relevanten Infos zum Studium wie u.a. die Angebote der Webseite (www.methoden-evaluation.de), wichtige Sprechstundenzeiten der Dozenten oder Formalitäten hinsichtlich der Lehrveranstaltungen beinhaltet.

Von Mailin Gunkel und Stefanie Fritz

Spiel ist Ernst in Las Vegas oder Lost in Gambling

von Udo Kuckartz, 07.10.2011

Wer zum Teufel – man beachte die durchaus absichtliche Wortwahl – ist denn auf die Idee gekommen als Tagungsort für die 106te jährliche Konferenz der American Sociological Association Las Vegas zu wählen? Dies ist natürlich eine rhetorische Frage, denn es war – wer sonst – das Board der amerikanischen soziologischen Gesellschaft ASA. Außerdem ist allgemein bekannt, dass der Kongress ursprünglich in Chicago stattfinden sollte, aber viele Veranstalter wegen einer Konfliktsituation mit dem dortigen Logistik-Personal im Konferenzsektor sich nicht der Unsicherheit eines möglichen Streiks aussetzen wollten und vorsichtshalber einen anderen Tagungsort gewählt haben, so handelte auch die ASA. Auf diese Weise kam es also zu Las Vegas als Tagungsort und ich wurde mit dem Vergnügen (?) überrascht, unerwarteterweise erstmals in meinem Leben in die glitzernde Wüstenstadt zu reisen.

Der erste Eindruck von Las Vegas war noch innerhalb der Leitplanken des Erwarteten: abendlicher Landeanflug auf ein gleißendes Lichtermeer inmitten einer vollständig dunklen Umgebung, ein großes Flughafengebäude und mit dem Taxi vorbei an Lichterreklamen im Times Square-Stil in das Zentrum und zum Las Vegas Boulevard, den man hier „Strip“ nennt und der das Epizentrum der Vergnügungsstadt darstellt. Schon die ersten Schritte ins Tagungshotel – es ist das Caesar’s Palace – machen aber klar, dass hier etwas fundamental anders als in den restlichen USA ist: Rauchende Leute kommen einem im Hotelfoyer entgegen, man sieht hunderte Spielmaschinen, die blinkend und lärmend bereits im Eingangsbereich stehen. Wo sind die Soziologen? Vielleicht noch nicht angekommen oder haben sie sich schon eingefügt in dieses überwältigende Szenario, das einen glauben macht, man bewege sich  in einem sehr bunten atemberaubenden Traum?

Nun zum Inhaltlich-Soziologischem: Das diesjährige Kongressthema lautet „Social Conflict: Multiple dimensions and arenas“. Nachdem führende soziologische Theoretiker über Jahre schon glaubten, in die post conflict society eingemündet zu sein, wendet man sich nun wieder dem klassischen soziologischen Thema Konflikt, besser gesagt im Plural sozialen Konflikten zu. Diese werden in vielen parallelen Streams und in einer Vielfalt von Dimensionen und Verästelungen thematisiert. Fast könnte man glauben, man sähe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr – und dieser Eindruck ist auch so falsch nicht, denn es gibt nur wenige Großveranstaltungen und Leitdiskussionen, die den Kongress zusammenhalten. Vieles scheint vor lauter Dimensionen und Arenen zu zerfleddern. In vielen Sessions beschwört man die glorreiche Vergangenheit, als die Soziologie noch an vorderster Front in die Rebellion der 60er und 70er Jahre involviert war. Das ist heute anders und kaum ein Ort ist so geeignet dies zu demonstrieren wie Las Vegas. Im riesigen Caesar’s Palace Hotel verlieren sich die ca. 5.000 Soziologinnen und Soziologen zu einer nicht weiter auffälligen Minderheit. In diesem gigantomanischen Hotel, in dem eine Shopping Mall der Größe der Berliner Potsdamer Platz Arkaden quasi als Add-on zum Spiel- und Hotelbetrieb enthalten ist, und in dem sicherlich mehr einarmige Banditen herumstehen als Soziologinnen und Soziologen herumlaufen, in einem solchen Ambiente verliert sich die Gesellschaftskritik. Auch der eigentliche Konferenzbereich ist so riesig, dass die Flure – sonst bei Konferenzen immer eng und voller Menschen – ziemlich leer erscheinen.

Insgesamt scheint aber doch auch die Krise allgegenwärtig: offenkundig weniger Teilnehmer als früher, viele bleiben nur kurz, um das eigenen Paper zu präsentieren oder die Session zu „chairen“, die Ausstellung der Verlage ist maximal noch ein Drittel so groß wie vor fünf Jahren.

Das Kongressprogramm – immer noch dick wie ein Telefonbuch – offenbart einige Entwicklungen, auch thematische Entwicklungen, die sich einem nicht erschließen, wenn man nur seinen eigenen Interessen und dem eigenen Forschungsfeld folgt. Hier zeigt sich beispielsweise im Index, dass mittlerweile die qualitativ orientierte Forschung die quantitative gemessen an der Zahl der Einträge klar überholt hat. Das Stichwortregister, das einen zu den einzelnen Sessions führt, ist hier jedenfalls eindeutig, qualitative Methoden haben sich offenbar zum vorherrschenden Paradigma entwickelt. Die Gruppe der Statistik-Spezialisten, früher von beachtlicher Zahl und beträchtlichem Einfluss, hat sich auf ein kleines Häuflein reduziert, das bald Minderheitenschutz beantragen muss, wenn die Entwicklung so anhält. Was die Methodenwahl angeht, so findet man auch vieles, was Aspekte von Partizipation, Responsivität und Transformation beinhaltet. Natürlich ist der ASA- Kongress viel zu groß und viel zu unübersichtlich, um hieraus generalisierte Schlüsse zu ziehen, aber vieles deutet darauf hin, dass sich in dieser Hinwendung zu sozialen Konflikten, wie sie schon im Kongressthema zum Ausdruck kommt, und zu Forschungsansätzen, die man früher als Aktionsforschung bezeichnete, eine Sehnsucht nach den guten alten Zeiten ausdrückt. Ja, schön war es, als die Soziologie in den 1960er und 1970er Jahren gesellschaftlich noch eine große Rolle spielte und ihre Vertreterinnen und Vertreter eine führende Rolle im öffentlichen Diskurs spielten und bei jeder Talkshow, von denen es damals nur wenige gab, gefragt waren. Kaum ein Ort wäre allerdings besser geeignet, die heutige Bedeutung besser zu symbolisieren als Las Vegas: Unbemerkt von einer sich vergnügenden, mit Geld spielenden und an jeder Ecke mit Prostitution konfrontierten („Your babe comes in 20 minutes into your room“) Gesellschaft, verlieren sich die Soziologinnen und Soziologen im Gewirr der Game-Zones, Poker-Zones und Shopping-Malls und erreichen nach einem langen Marsch durch diese Wirklichkeiten und der Benutzung zahlreicher Rolltreppen die Conference-Zone. Dort ist man – endlich – unter sich.

Thomas Ebert und die Universität Frankfurt – wieder ein Wechsel in der Arbeitsgruppe

von Claus Stefer, 29.09.2011

Unser langjähriger Mitarbeiter und Promovierender Thomas Ebert wendet sich nun neuen beruflichen Anforderungen zu: zum 01.08. verließ er unsere Arbeitsgruppe und ist nun an der Johann-Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt (Main) im  Fachbereich Medizin tätig. Dort ist er nun im Bereich der Medizindidaktik zuständig (www.fam.uni-frankfurt.de).

Seine Schwerpunkte waren in unserer Marburger Arbeitsgruppe für Methoden und Evaluation (MAGMA) neben Evaluationen die Qualitätsentwicklung, quantitative Methoden (Statistik) und Visualisierungen in der Sozialwissenschaft. Des Weiteren führte er zahlreiche Workshops zu dem sozialwissenschaftlichen Analyseprogramm MAXQDA und die online-gestützten Seminare an unserer Universität durch.

Wir danken ihm für seine tatkräftige und immer bedachte Unterstützung in der Arbeitsgruppe und wünschen ihm von Herzen alles Gute für die weitere Zukunft!

Magma und das Kleinwalsertal: Wiedersehen macht Freude

von Claus Stefer, 21.09.2011

Am 8. September diesen Jahres war es wieder so weit: Die Marburger Arbeitsgruppe für Methoden und Evlauation machte sich für vier Tage auf den Weg in das Sport- und Studienheim der Universität im Kleinwalsertal – in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Im Zentrum der Klausurtagung stand eine intensive Auseinandersetzung mit der Lehre und ihrer Organisation.

So befasste sich die bis auf zwei Mitglieder vollständig angereiste AG in vielen intensiven Arbeitsblöcken mit Themen, die helfen sollen, das Arbeiten und Leben an der Hochschule für alle Beteiligten zu verbessern und zu optimieren. Die Verbesserung der Informationen und ihre Aufbereitung, sowohl im Hochschulalltag als auch im Internet, hatte dabei ebenso ihren Raum wie die ausführliche Beschäftigung mit der Frage nach den Kriterien der Bewertung von studentischen Arbeiten damit verbundener möglichst weitreichender Transparenz. Neben diesen Kernthemen hatten aber auch andere organisatorische Angelegenheiten wie etwa die Planung von Publikationen ihren Raum.
Neben den Arbeitsblöcken bliebt natürlich auch noch ein wenig Zeit, um die wunderschöne Natur des Kleinwalsertals zu erleben. Schließlich spielte das Wetter auf ganzer Linie mit und der Sommer zeigte sich zu seinem Abschied nochmal von seiner schönsten Seite. Sogar im Schatten auf der Terrasse, in dem einer der Arbeitsblöcke stattfand, war man vor einem Sonnenbrand nicht gefeit.

Die Effizienz einer solchen Klausurtagung kann kaum hoch genug bewertet werden. Allzu selten besteht ansonsten die Möglichkeit, intensiv und möglichst vollzählig gemeinsam an Themen zu arbeiten, die relevant sind. Das Marburger Haus im Kleinwalsertal mit seinem netten Team bietet dafür wirklich einen hervorragenden Rahmen. Wir werden ihn sicher wieder nutzen.

Erste Ergebnisse zur Bachelor-Absolventenstudie

von Stefan Rädiker, 31.08.2011

Das Institut für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg startete im Wintersemester 2007/08 den Bachelorstudiengang „Erziehungs- und Bildungswissenschaft“. Drei Jahre später – im Herbst 2010 – erhielten die ersten 50 Studierenden ihren ersehnten Bachelorabschluss.

  • Wie bewerten nun die Absolventinnen und Absolventen rückblickend ihren Studiengang?
  • Was haben sie aus subjektiver Sicht gelernt?
  • Welche Wege haben die Studierenden in den Monaten nach ihrem Studium beschritten?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet eine aktuell durchgeführte Absolventenstudie. Im Rahmen einer Forschungswerkstatt im Masterstudium wurde hierzu von Udo Kuckartz und Stefan Rädiker gemeinsam mit einer sehr engagierten und interessierten Studierendengruppe ein Online-Fragebogen entwickelt. Anders als bei früheren Diplom-Absolventenstudien war bei der Befragung eine komplexe Filterführung notwendig, da zu erwarten war, dass die Studierenden nach ihrem Abschluss sehr unterschiedliche Wege einschlagen:

  • Beschäftigung im Bereich Bildung und Erziehung aufnehmen
  • Beschäftigung in einem anderen Bereich aufnehmen
  • weiteres Masterstudium anschließen
  • Praktika oder Fortbildung absolvieren

Die Studie zeigt trotz der vielen Optionen für die Bachelor-Absolvierenden einen deutlichen Trend: Mit 66% schließt der Großteil direkt ein Masterstudium an – und das in Marburg. 22% der Studierenden arbeiten im Bereich Bildung und Erziehung.
Erfreulich für den Marburger Bachelorstudiengang: 83% der Studierenden würden sich noch einmal für ein Bachelorstudium “Erziehungs- und Bildungswissenschaft” entscheiden (ja: 44%, eher ja: 39%). Von diesen würden 82% wieder in Marburg studieren (ja: 24%, eher ja: 58%).

Weitere (erste) Ergebnisse der Studie finden Sie als PDF-Datei im Netz:
http://www.uni-marburg.de/fb21/ep/forschung/downloads/absolvent2011.pdf

Vom gesprochenen zum geschriebenen Wort: Kostenfreies Buch zum Thema Transkription

von Claus Stefer, 28.06.2011

Die Transkriptions-Experten von audiotranskription.de haben ihre langjährige Erfahrung rund um das Thema Transkription nun in Form einer Quintessenz allen Interessierten kostenfrei zugänglich gemacht, und zwar in Form des Praxisbuchs Transkription (Link). Behandelt werden in dem kurz gehaltenen Band alle Themen, mit denen man sich mehr oder weniger zwangsweise befassen muss, wenn man vor der Aufgabe steht, Aufnahmen zu verschriftlichen. Neben bewährten Tipps zur Wahl des richtigen Equipments – klar: darüber finanziert sich die Firma ja – und der Vorstellung einfacher, aber effizienter Transkriptionsregeln, über den Umgang mit Fehlern und die Auseinandersetzung mit der Frage, ob Spracherkennungssoftware eine Erleichterung der Arbeit bringen kann spannt sich der Bogen bis hin zu technischen Hilfestellungen wie Fragen der Aufzeichnung von Telefoninterviews, dem Schneiden von Audiodateien oder dem Entfernen von Rauschen.

Das Praxisbuch Transkription stellt ein Überblickswerk dar. Spezielle komplexere Transkriptionssysteme werden demgemäß ebensowenig behandelt wie grundlegende methodologische Fragen, was in diesem Kontext aber absolut zu verschmerzen ist. Insgesamt stellt das Buch einen wirklich hilfreichen Überblick und fundierten Einstieg in das Themengebiet der Transkription dar, nach dessen Lektüre sicher viele Fragen beantwortet sind und grundlegende Fehler vermieden werden können.

Hier können Sie das Praxisbuch Transkription herunterladen: http://www.audiotranskription.de/praxisbuch